Glanzvolle Leistungen prägen die Kurzbahn-DM in Wuppertal

16/11/2025

Mit 882 Aktiven aus 160 Vereinen boten die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal ein hochklassiges und stimmungsvolles Wettkampfwochenende. Besonders über die Sprintstrecken lieferten sich die Athletinnen und Athleten packende Rennen.

Bei den Frauen entwickelte sich über die 100 Meter Freistil bereits im Vorlauf ein spannendes Duell zwischen Angelina Köhler und Nina Jazy, die zeitgleich anschlugen. Im Finale setzte sich schließlich die Essenerin Nina Sandrine Jazy durch. In starken 53,52 Sekunden blieb sie als einzige Finalistin unter der 54-Sekunden-Marke und sicherte sich den Titel. Obwohl sie die Norm für die Kurzbahn-EM um nur zwei Hundertstel verpasste, ist sie dank ihrer WM-Nominierung ohnehin gesetzt. Über die halbe Distanz drehte Angelina Köhler das Duell zu ihren Gunsten und gewann die 50 Meter Freistil in 24,15 Sekunden vor Nina (24,40). Im Finale über die 100 Meter Lagen holte Angelina zudem Bronze in 1:01,80 Minuten.

Auch bei den Männern dominierte die Sprintfraktion die Schlagzeilen: Moritz Schaller verteidigte seinen Titel über die 100 Meter Freistil erfolgreich. In einem äußerst engen Finale setzte er sich in 47,47 Sekunden gegen Maurice Grabowski (47,85) und Bogdan Shelipov (47,93) vom SC Wiesbaden durch. Zwei Tage später legte Schaller nach und entschied auch die 50 Meter Freistil in 21,43 Sekunden für sich. Über die 100 Meter Schmetterling sicherte er sich zudem Bronze in 51,52 Sekunden.

In den weiteren Disziplinen präsentierte sich das Team ebenso stark. WM-Starter Cedric Büssing – ebenfalls für die Kurzbahn-EM nominiert – krönte sich sowohl über 400 Meter Lagen (4:11,05) als auch über die 200 Meter Lagen (1:58,01) zum Doppel-Kurzbahnmeister. Über 400 Meter Freistil war er ebenfalls nicht zu schlagen und gewann in 3:45,66 Minuten. Über 200 Meter Rücken (1:55,04) komplettierte er seinen erfolgreichen Auftritt mit dem Vizetitel.

Lina Kröger unterbot über die 100 Meter Rücken erstmals die magische Minutenmarke (59,76) und sicherte sich über 200 Meter Rücken in 2:09,24 Minuten die Bronzemedaille. Perfekt wurde ihr Medaillentriple durch Silber über die 50 Meter Rücken in 27,78 Sekunden.

Für ein weiteres Highlight sorgten die Staffeln: Die 4×50-Meter-Freistil-Staffel mit Philipp Peschke, Emre Demirdas, Moritz Schaller und Lukas Brockhaus erkämpfte in 1:28,35 Minuten Silber. Im letzten Finalabschnitt holte die 4×50-Meter-Freistil-Mixed-Staffel in der Besetzung Philipp Peschke, Lina Kröger, Moritz Schaller und Nina Sandrine Jazy den Deutschen Meistertitel in 1:32,91 Minuten.

Ebenfalls erfolgreich war Simon Reinke, der über 800 Meter Freistil in 7:48,46 Minuten Vize-Kurzbahnmeister wurde. Über 400 Meter Freistil belegte er in 3:47,14 Minuten Rang fünf. Laura Sophie Kohlmann schwamm über 400 Meter Lagen zu Bronze (4:41,83) und erreichte über 200 Meter Rücken (2:10,83), 200 Meter Lagen (2:13,68) sowie 200 Meter Schmetterling (2:16,04) starke Top-6-Platzierungen. Ihren Wettkampf schloss sie mit Platz fünf über 200 Meter Brust in 2:29,90 Minuten ab. Philipp Peschke überzeugte mit Silber über die 200 Meter Freistil (1:44,59), Platz sechs über 100 Meter Freistil (48,57) sowie Rang acht über 100 Meter Schmetterling (52,89).

Weitere starke Auftritte rundeten das Gesamtbild ab: Nina Jazy wurde über 50 Meter Schmetterling Siebte (27,39), Moritz Schaller über dieselbe Strecke Vierter (23,17). Zara Selimovic schwamm im B-Finale über 100 Meter Freistil auf Rang zwölf (56,35), erreichte über 200 Meter Freistil im A-Finale Platz fünf (2:01,50) und gewann das B-Finale über 400 Meter Freistil in 4:14,36 Minuten.

Cleo Hentschke belegte im B-Finale über 200 Meter Freistil Rang zehn (2:01,55) und erreichte über 400 Meter Freistil Platz 14 in Deutschland (4:19,58). Moritz Birk komplettierte das starke Gesamtergebnis mit Platz 15 im B-Finale über 400 Meter Lagen (4:31,69), Rang zehn über 200 Meter Lagen (2:03,68) sowie Platz 16 über 200 Meter Brust (2:15,39). Lai Yuan schwamm im B-Finale der 100 Meter Lagen mit persönlicher Bestzeit von 1:05,30 Minuten auf Rang 15.

Insgesamt boten die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal spannende Rennen, zahlreiche persönliche Bestleistungen und eine beeindruckende Medaillenausbeute. Besonders die Freistilentscheidungen sowie die vielseitigen Lagen- und Rückenrennen sorgten für Glanzpunkte und bestätigten die starke Form der Athletinnen und Athleten auf dem Weg zu den kommenden internationalen Aufgaben.