137. DM: Erfolgreicher Auftritt mit Blick auf EM und JEM

26/04/2026

Die 137 Deutsche Meisterschaften sind beendet und SG Essen zieht positive Bilanz. Der nationale Saisonhöhepunkt des Schwimmsports inkludierte 642 Aktive aus 157 Vereinen. Die Essener Athleten kämpften nicht nur um persönliche Bestleistungen, sondern Top Platzierungen sowie die Startplätze bei den (U23) Europameisterschaften in Paris (FRA/31. Juli – 16. August 2026) und die Nominierung für die Europameisterschaften der Junior*innen in München (07. – 12. Juli).

Folgende Essener Athleten waren im Team:

Cedric Büssing, Finn Hammer, Laura Sophie Kohlmann, Lina Kröger, Philipp Peschke, Simon Reinke, Moritz Schaller, Zara Selimovic, Lara Vandenhirtz, Julianna Dora Bocska, Emre Demirdas, Maximilian Heß, Nina Sandrine Jazy, Marina Maja Krietenbrink und Seungmin Oh

Laura Sophie Kohlmann präsentierte sich in starker Form und sicherte sich gleich drei Podestplätze. Über 400 m Lagen gewann sie in 4:45,79 Minuten die Bronzemedaille und unterbot damit zugleich die Qualifikationsnorm für die JEM. Auch über 200 m Lagen schwamm sie zu Bronze und erfüllte in 2:15,45 Minuten erneut die Norm. Zum Abschluss ihres Wettkampfwochenendes folgte die dritte Bronzemedaille über 200m Rücken in 2:14,67 Minuten – ebenfalls verbunden mit der JEM-Norm.

Cedric Büssing qualifizierte sich ebenfalls für internationale Titelkämpfe. Über 400m Lagen gewann er souverän in 4:13,56 Minuten und löste damit das Ticket für die EM in Paris. Hinter ihm belegte Finn Hammer mit einer persönlichen Bestzeit von 4:18,23 Minuten den zweiten Platz.

Beide standen auch über 200m Lagen auf dem Podest: Büssing sicherte sich in 1:59,74 Minuten den Vizetitel, Hammer gewann in 2:00,44 Minuten Bronze. Gemeinsam mit Goldmedaillengewinner Jeremias Pock/1. FCN Schwimmen qualifizierten sich beide für die EM. Über 200m Rücken bestätigten die beiden Athleten ihre starke Form erneut. Büssing gewann in 1:58,86 Minuten die Silbermedaille und sicherte sich damit einen weiteren Startplatz für Paris (U23-Wertung. Hammer beendete die Deutschen Meisterschaften in 2:00,27 Minuten auf Rang vier.

Im Sprint über 50m Freistil erreichte Julianna Dora Bocska hinter Angelina Köhler/SG Neukölln Berlin Platz zwei und unterbot mit 25,04 Sekunden die Norm für die U23-EM Wertung. Nina Sandrine Jazy schwamm mit 25,15 Sekunden auf Rang vier und erfüllte ebenfalls die Qualifikationszeit. Über 100m Freistil steigerte sich Bocska auf 54,57 Sekunden (Platz vier, EM-Norm), während Jazy mit 54,97 Sekunden als Fünfte unter der geforderten U23-Marke blieb.

Lara Vandenhirtz erreichte über 50m Freistil die JEM-Norm (25,70) und wurde über 50m Rücken Fünfte (29,35). Am letzten Finaltag schmetterte sie als vierte in 26,81 ins Ziel. Ihr Abschluss sorgte für die zweite JEM-Norm. Moritz Schaller gewann Bronze über 50m Freistil (22,33) und belegte über 100m Freistil in 49,39 Sekunden Rang vier. Am letzten Tag schmetterte er in 23,93 im B-Finale zu Platz Zwei.

Lina Kröger sicherte sich über 100m Rücken in 1:01,97 den Vizetitel und wiederholte diesen Erfolg über 50m Rücken (29,11). Simon Reinke platzierte sich über 400m Freistil auf Rang vier (3:51,92) und wurde über 800m Freistil Fünfter (8:01,76). In seinem letzten Rennen der Meisterschaft reichte es dann endlich für die Medaille – in 15:17,40 wurde es Bronze.

Im B-Finale belegten Zara Selimovic (56,65) und Philipp Peschke (50,13) jeweils den zweiten Platz über 100m Freistil. Selimovic wurde zudem Zweite im B-Finale über 200m Freistil (2:02,20), während Peschke über diese Distanz den vierten Platz im A-Finale belegte (1:48,42).

Im letzten Vorlaufabschnitt sicherte sich die einzige gemeldete 4×100-m-Freistil-Mixed-Staffel den Titel. In der Besetzung Philipp Peschke, Finn Hammer, Julianna Dora Bocska und Nina Sandrine Jazy setzte sich das Team in 3:31,69 Minuten deutlich durch. Schluss­schwimmerin Nina Sandrine Jazy brachte den Vorsprung souverän ins Ziel – vor der SG Neuss (3:35,53) und der SG Frankfurt (3:35,88).

Auch die Männer aus dem Vorlauf zeigten starke Leistungen. Seungmin Oh kam über 50m Brust in 28,90 Sekunden und über 100m Brust in 1:02,91 Minuten ins Ziel. 18;89. Maximilian Heß schlug über 100m Brust in 1:04,36 Minuten sowie über 200m Lagen in 2:09,00 Minuten an der Matte an. Seine Hauptdisziplin, die 200 m Brust, bestritt er am letzten Veranstaltungstag mit Bestzeit in 2:19,89.

Insgesamt blickt das Team auf ein äußerst erfolgreiches Wettkampfwochenende zurück, bei dem neben zahlreichen Bestzeiten und Podestplätzen vor allem die vielen erfüllten Qualifikationsnormen für internationale Meisterschaften die starke Entwicklung eindrucksvoll unterstreichen!