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Die besten deutschen Teams beim Kult-Schwimmfest in Essen (Pressespiegel)

Heute in der WAZ/NRZ – Lokalsport in Essen

Deutsche Meisterschaft der Vereinsmannschaften ist etwas für den Teamgeist. Teilnehmer haben Bock auf Bundesliga-Finale. Würzburg ist Favorit.

Die deutsche Meisterschaft der Vereinsmannschaften (DMS) genießt Kultstatus bei den Schwimmern, denn übers Jahr sind diese ja meist als Individualisten unterwegs. An diesem Wochenende aber trifft sich die Elite im Sportbad am Thurmfeld, um gemeinsam mit den Klubkollegen in der 1. Bundesliga erfolgreich zu sein. Olympia-Teilnehmer und Deutsche Meister kämpfen an der Seite von Talenten um Punkte, nehmen bei diesem Event, bei dem insgesamt dreimal alle Lagen und Distanzen geschwommen werden, auch ungewohnte Strecken auf sich. Und am Beckenrand wird’s immer richtig laut, weil alle mitfiebern und leidenschaftlich anfeuern.

„Sie haben eben alle richtig Bock auf diesen Wettkampf“, bringt es Nicole Endruschat, Cheftrainerin am Bundesstützpunkt in Rüttenscheid, auf den Punkt. Und der Teamgeist hat schon manchen beflügelt und zu guten Zeiten getragen.

Die Startgemeinschaft Essen, der Gastgeber, kennt sich darin aus. Vor allem die Essener Schwimmerinnen waren über Jahre nicht zu bezwingen. Von 2008 an holten sie neunmal in Folge den Titel. Im Vorjahr riss die Serie. Würzburg 05 triumphierte bei den Frauen und Männern. Der Klub wollte diesen Briefkopf-Titel – sportlich gesehen ist es wohl nicht viel mehr – unbedingt gewinnen und verpflichtete eigens für die DMS einige ausländische Athleten, bevorzugt aus Ungarn. Eine Unsitte, kritisierte die Konkurrenz. Der Grundgedanke werde so ad absurdum führt.

Die Würzburger stört’s wenig, sie kommen auch an diesem Samstag wieder mit einer aufgemotzten, internationalen Riege. Kein Wunder, dass Nicole Endruschat für die SGE keine Titelchancen sieht: „Unsere beiden Mannschaften werden wohl um Platz drei kämpfen.“

Zuverlässige Punktesammler fallen aus

Zumal bei den Essenern zuverlässige Punktesammler ausfallen. Moritz Brandt ist verletzt (Schnittwunde), Marc Brock, der mit seiner Vielseitigkeit den Ausfall kompensieren könnte, hat einen Infekt, sein Einsatz ist fraglich. Lisa Höpinks Fehlen reißt ebenfalls ein Lücke. Sie hatte Pfeiffersches Drüsenfieber und beginnt gerade erst wieder mit dem Leistungstraining. „Sie wird uns aber vom Beckenrand aus unterstützen“, sagt Nicole Endruschat.

Zeitplan – Sa.: ab 10 Uhr – zwei Durchgänge, So.: ab 10 Uhr – ein Durchgang.

MannschaftsaufstellungFrauen: Sophia Beckers, Dorothea Brandt, Leonie Göbels, Delaine Goll, Isabelle Härle, Noa Hörster, Ivana Janssen, Johanna Köther, Michelle Lambert, Alice Ruhnau, Jeanette Spiwoks, Miki van Look, Franka Wilke.
Männer: Marc Brock, Max Brose, Alexander Eckervogt, Hendrik Feldwehr, Daniel Gensorowsky, Max Pilger, Andreas Rossas, Thomas Rueter, Damian Wierling, Poul Zellmann, Lukas Zibner.

Quelle: https://www.waz.de/sport/lokalsport/essen/die-besten-deutschen-teams-beim-kult-schwimmfest-in-essen-id213307935.html