SG Essen

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Voller Einsatz der SG Essen in Mölln und Rom

Auf der inländischen Bühne standen die Deutschen Freiwassermeisterschaften für die SG Essen auf dem Programm. Die fanden vom 28.06.-01.07.2018 in Mölln im malerischen Schulsee statt. Das Highlight aus der Sicht der SG Essen war EM-Qualifikation für Jeannette Spiwoks. Nach der 4x1250m Staffel, in der das Freiwasser-Ass der SG Essen als Startschwimmerin glänzte, war das mit der Quali für Glasgow leider noch gar nicht so klar. Klarer wurde es dann beim 5-Kilometer-Rennen. Die Normkriterien besagen nämlich, dass die Plätze 1 bis 3 bei den Deutschen Freiwassermeisterschaften zum europäischen Entscheid nach Schottland mitfahren dürfen, sofern sie zuvor eine Beckennorm über die 1500 oder 800m Freistil erfüllt haben. Die Beckennorm hatte Jeannette Spiwoks bereits geschafft und am Wochenende buchte sie dann mit ihrem 3. Platz hinter Leonie Antonie Beck und Svenja Zihsler auch endgültig Ticket nach Glasgow.

Mit dem SV NRW in Rom: (v.l.) Ivana Janssen, Sophia Beckers, Marc Brock, Franka Wilke und Anna Kroniger

Neben Jeannette schaffte es sowohl die Junioren Staffel über die 3x1250m in der Besetzung Matthias Sosna, Tim Hanke und Julien Krämer als auch unsere Mastersschwimmerin Katharina Asshauer aufs Treppchen. Kathi schnappte sich gleich zwei Medaillen: einmal Silber über die 2,5Km und Bronze über die 5Km.
Auf der internationalen Bühne glänzten die Athleten von Team Essen auch durch eine bärenstarke Leistung. Zur „Sette Colli Trophy 2018“ in Rom waren Ivana Janssen, Sophia Beckers, Franka Wilke, Anna Kroniger und Marc Brock mit dem SV NRW angereist und Max Pilger, Damian Wierling und Poul Zellmann mit dem DSV. Das Team Essen zeigte sich in einer starken Form und konnte seine Kräfte mit den Besten der Welt messen. So schwamm Poul zum Beispiel die 400 Freistil in 3:49,94 auf einen vierten Rang. Eine Zeit, die bei den vergangenen Deutschen Meisterschaften 2017 zum dritten Platz gereicht hätte. Damian Wierling schwamm die 50 Freistil in 22,46 und wird damit dritter im B-Finale. Ebenfalls sehr erfolgreich war Anna Kroniger, die nach einem starken Vorlauf im 200m-Brust-Finale mit Yuliya Efimova zwar Platz 8 belegt, aber in einer Zeit von 2:27,96 ihre alte Bestzeit um fast 2,5 Sekunden verbesserte.
Auch Trainerin Vanessa Knoll mit ihren DJM-Teilnehmern der Jahrgänge 2003 und 2004 machte sich auf den Weg nach Hamburg, um dort Bundestützpunkt mit den Athleten des gleichen Alters zu trainieren. Dazu aber mehr in Kürze.
Nachtrag:
Der britische Wettkampfschwimmer Ben Proud schwamm die 50m Brust in Rom in 21,16 Sekunden, das ist die viertschnellste Zeit, die jemals im Brustsprint der Herren geschwommen wurde. Der Ukrainer Andriy Govorov knackte den Weltrekord über 50m Schmetterling (22,27 Sekunden)

Felix Kusnierz